Die Ordensschwestern der Kongregation der Schwestern Mägde Mariens von der Unbefleckten Empfängnis (von Schlesien) (Ancillae Mariae/ AM) sind seit dem Jahr 1946 mit der Kirchengemeinde St. Richard verbunden. Zunächst in der ambulanten Pflege und als Katechetinnen eingesetzt, verrichten sie seit dem Jahre 1966 ununterbrochen ihren Dienst in unserem Seniorenheim.
Im Seniorenheim St. Richard waren und sind sie sowohl in der Leitung des Hauses als auch direkt in der Pflege und Betreuung unserer Bewohner eingesetzt. Ordensschwestern wie Sr. M. Mildreda AM (1970- 1984), Sr. M. Brigitta AM (1984- 1990), Sr. M. Patritia AM (1990- 2000), Sr. M. Alena AM (1991- 1993 und 1996- 2005) oder Sr.M. Celina AM (1993- 2009) werden unvergessen bleiben und haben wie viele weitere Ordensschwestern der Mägde Mariens im Seniorenheim St. Richard und in der Kirchengemeinde St. Richard segensreiche Spuren hinterlassen.
Heute stellen Sr.M. Kazimiera AM und Sr. M. Cherubina AM ihre Arbeitskraft im Dienst am Nächsten in unserem Seniorenheim zur Verfügung.
Gemäß dem Geist ihres Gründers Edmund von Bojanowski haben die Ordensschwestern im unermüdlichen täglichen Dienst, oft unter schwierigsten Bedingungen, ein leuchtendes Beispiel tätiger Nächstenliebe gegeben und geben es auch heute noch.
Die Mägde Mariens fühlen sich laut eigener Aussage dazu berufen, der Welt Christus sichtbar zu machen wie ER allen Gutes tat. Diese Aufgabe können sie nur dann erfüllen, wenn sie ständig die Vereinigung mit Christus pflegen und durch ihn im Heiligen Geist die Vereinigung mit dem himmlischen Vater. Vorbild der Christusnachfolge und des Dienstes am Menschen ist für sie Maria, die unbefleckt Empfangene. Ihre Worte: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort” (Lk 1,38), haben sie als Wahlspruch, der ihrem Leben und Wirken den ihnen eigenen Geist verleiht. Bereits am Anfang hat ihr Gründer die Kongregation unter den Schutz der unbefleckten Gottesmutter gestellt.
Die Kongregation der Mägde Mariens ist eine apostolisch- karitative Gemeinschaft päpstlichen Rechtes, in der die Gelübde der ehelosen Keuschheit, der Armut und des Gehorsams abgelegt werden.
Als Zeichen ihrer Weihe an Gott und ihrer Zugehörigkeit zur Kongregation tragen sie alle eine schlichte Ordenstracht.
Im Glauben an Christi Wort: „Alles, was ihr einem dieser Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan” (Mt 25,40), sehen die Mägde das Dienen, besonders den Kindern, Armen und Kranken gegenüber, als ihre Hauptaufgabe an. Der Dienst am Nächsten ist für sie die Erfüllung der Sendung, die ihnen von Gott durch die Kirche übertragen wurde; und zugleich ist es der Weg, der sie zu Gott führt, dessen ausschließlichem Dienst sie sich geweiht haben.
Die Kongregation entfaltet ihre karitative und apostolische Tätigkeit in den christlichen Ländern wie auch in den Missionsländern. Ihr Wirken umfasst folgende Gebiete:
christliche Erziehung und Unterweisung von Kindern, besonders der armen und vernachlässigten, religiöse Erziehung der weiblichen Jugend und ihre Vorbereitung auf ihre künftigen Pflichten, Hilfeleistungen bei Armen und Kranken, kirchlicher Dienst im Rahmen der aktuellen Erfordernisse gemäß dem Charakter der Kongregation.